Mikroplastik

Am Freitag 27. Januar ging Gerhard Ströhle, Roggwil in einem spannenden Vortrag vor 22 interessierten Personen dem Mikroplastik und dessen Auswirkungen auf uns Menschen, die Natur und unsere Umwelt auf die Spur. 

Plastik ist in unserem modernen Leben nicht wegzudenken. Neben vielen Vorteilen besteht der grosse Nachteil darin, dass er biologisch nicht abbaubar ist. Stattdessen zerfällt Plastik in immer kleinere Teilchen. Sind diese zwischen 5 mm und 1 µm werden sie als Mikroplastik bezeichnet. In vielen Bereichen ist dieser allgegenwärtig, z.B. in Plastikflaschen, Kosmetika, Zahnpasta, Zigarettenfilter etc., etc.  Der grösste Verursacher ist jedoch der Abrieb von Autoreifen. Das Waschen von synthetischer Kleidung ist die Hauptquelle von Mikroplastik im Abwasser.

Menschen nehmen diese kleinen Teilchen über Nahrung, Atmung sowie über die Haut auf. Bereits wurde Mikroplastik im Blut, in der Lunge und sogar in Tumoren nachgewiesen. Er steht im Verdacht, Entzündungsreaktionen auszulösen und das Immunsystem zu beeinflussen.

Was kann jeder Einzelne gegen die Plastikflut tun? Wichtig ist eine fachgerechte Entsorgung. Wussten Sie, dass ein weggeworfener Zigarettenfilter 6 Jahre braucht bis er abgebaut ist? Mit einem achtsamen, sorgfältigen Umgang mit Kunststoff helfen wir ein wenig mit, die Menge zu verringern, ganz nach dem Motto:

«weniger ist mehr».